Unser Trinkwasser gilt als sehr sauber und gesund. In Deutschland gibt es eine Trinkwasserverordnung, die regeln soll, wieviele Schadstoffe unser Trinkwasser enthalten darf. Im Juni diesen Jahres testete „Stiftung Warentest“ Wasser aus 20 Städten Deutschlands und fand heraus, das kein Grenzwert der Trinkwasserordnung überschritten war.

Leider ist dieser Test nicht sehr aussagekräftig und sogar verharmlosend, denn einerseits betrachten (fast) alle Gefahrstoff-Grenzwerte nur Einzelstoffe. Und für den Großteil der Gefahrstoffe gibt es überhaupt keine ausreichenden Daten zu etwaigen Gesundheitsgefahren. In der Trinkwasser Verordnung wird nur auf einen Bruchteil der möglichen Schadstoffe hin geprüft. Von daher ist die Aussage („nach TrinkwasserVO ok“) völlig unzureichend. Für Kranke, Schwangere, Kinder und Ältere gibt es überhaupt keine Grenzwerte. Zum zweiten vernachlässigen alle Grenzwertkonzepte die Schadstoff-Kombinationswirkungen mit oft additiven / potenzierenden negativen Gesundheitswirkungen. Drittens gibt es für hormonähnliche Stoffe keine verlässlichen Grenzwerte, da Sie schon in extrem niedrigen Konzentrationen schädlich sein können. Und viertens gibt es für krebserzeugende, mutagene, reproduktionstoxische Stoffe nur den sicheren Grenzwert Null. Ziel muss also sein: Schadstoff-Minimierung.

Das kann man mit einem Wasser-Destilliergerät erreichen, denn dieses funktioniert wie eine künstliche Niere. Es filtert Schadstoffe heraus.

Beim Destillieren wird das Wasser zum Kochen gebracht. Es wird in Dampf umgewandelt und anschließend kondensiert. Dieser Prozess entfernt 99,8 % aller Schadstoffe aus dem Wasser.

Schadstoffe sind z.B.
  • organische Verbindungen, wie Antibiotika, Dünger, Pestizide (Pflanzenschutzmittel), Insektizide (Insektenvernichtunsmittel), Herbizide (Unkrautvernichtungsmittel), Lösungsmittel, Wachstumshormone,
  • anorganische Verbindungen, wie Kalk, Magnesium, Phosphor, Asbest, Selen, Natrium, Fluor, Eisen, Quecksilber, Barium, Nitrate, Kupfer, Chlor, Arsen,
  • biologische Verunreinigungen, wie Bakterien, Viren, Kryptosporidien, Chlamydien, Giarda intestinalis und
  • radioaktive Elemente, wie Radium, Strontium 90, Plutonium
Aber ist destilliertes Wasser nicht ungesund?

Früher gab es den Mythos, es sei tödlich, destilliertes Wasser zu trinken. Diese Idee geht darauf zurück, dass eine Zelle durch Osmose platzen kann. Osmose geschieht, wenn innerhalb der Zellen deutlich mehr Teilchen wie Zucker und Salze vorkommen wie außerhalb der Zelle.

Allerdings wird Wasser, bevor es in unsere Zellen gelangt, schon im Mund und erst recht im Verdauungstrakt mit anderen Stoffen angereichert, so dass es gar nicht so rein in den Zellen ankommt.

Der Gesundheitseffekt von destilliertem Wasser ist – außer, dass es frei von Giftstoffen ist – ein reinigender. Das „leere“ Wasser schwemmt Schlackenstoffe aus unserem Körper aus und reinigt uns somit von innen.

Wichtig ist allerdings, auf die Zeichen des Körpers zu achten. Es kann sein, dass durch destilliertes Wasser auch hilfreiche Mineralstoffe wie z.B. Magnesium und Kalzium ausgeschwemmt werden. Dem kann eine Remineralisierung durch Zugabe von Sango-Koralle entgegenwirken.