Glücklich sein oder Glück haben – das sind zwei Begriffe, die aber doch unterschiedlich sind. Oft gehen wir davon aus, dass uns das Glück zufällt. Es ist allerdings möglich, Bedingungen zu schaffen, um dem Glück auf die Sprünge zu helfen. Es ist z.B. nötig, einen Lottoschein auszufüllen, um überhaupt die Chance zu haben, etwas zu gewinnen.

Seit einigen Jahren benutze ich das Wort Glück, um Menschen dazu motivieren, mehr aus ihrem Leben zu machen, einfach glücklicher zu sein. Ich möchte bewirken, dass sie all ihr Potenzial leben und dass sie sich nicht zurückhalten – dass sie nicht ihr Lebensglück aus den Augen verlieren. Ich behandle Menschen mit Glücks-Reiki und gebe Glücks-Reiki-Seminare. Ich biete Glücks-Coaching an und auch Glücks-Aufstellungen.

Mir gefiel der Begriff „Glück“ immer besser. Ich erstellte „Glücks-Karten“ – das sind Orakelkarten zu den drei wichtigen Themen Finanzen, Liebe und Gesundheit.

Und dann hatte ich noch die Idee, ein Glücksmuseum zu gründen. Inspiriert hat mich dabei das Glücks-Museum in Kopenhagen. Zur Zeit ist es erst einmal ein digitaler Ort. Aber ich arbeite daran, dass es bald auch ein realer Ort ist, den Menschen besuchen können, um sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Alles war schön. Bis zu dem Telefonat mit Stefan Huber vom Silberschnur-Verlag. Der mir sagte: „Inzwischen liegt alles, wo „Glück“ draufsteht, wie Beton!

Ich war schockiert!

Also startete ich eine Facebookumfrage und bekam viele interessante Antworten.

Eine Freundin meinte, dass das vergangene Jahr wegen Corona kein Glücksjahr gewesen sei und ich den Begriff doch einfach weglassen solle.

Eine andere meinte, dass Glück selten sei und nicht planbar und dass Menschen eher etwas suchen, das sie selbst in der Hand haben. Und sie hatte direkt einige Ideen, welche Begriffe denn besser zu mir passen würden.

Ein weiterer meinte, er benutze lieber den Begriff „Lebensfreude“.

Noch ein anderer zitierte seinen spirituellen Lehrer, der der Ansicht ist, Glück zu schaffen, sei eine Pflicht.

Was bei einer anderen Facebookfreundin direkt Widerstand auslöste. Diese Aussage schrieb sie, ließen direkt ihre Nackenhaare hochstehen.

Wie nun weiter mit dem „Glück“?

Ich persönlich bin sehr oft glücklich. Sei es, wenn ich mit meinen Liebsten Zeit verbringe oder auch, wenn ich draußen in der Natur sitze und mir den Wind um die Nase wehen lasse. Und oft bin ich auch einfach nur glücklich, wenn ich abends im Bett liege und mir die Bettdecke bis zum Kinn hochziehe.

Einer der wichtigsten Grundsätze im Umgang mit Herausforderungen oder Problemen ist: Love it, change it or leave it. Was so viel bedeutet wie: Wenn Dir etwas nicht gefällt, verändere es, geh einfach oder beginne, es zu akzeptieren und im besten Falle zu lieben.

Dieser Grundsatz gilt vor allem beim Thema Glück.

Viele Menschen haben sich mit ihrer Situation arrangiert. Sie gehen unglücklich zur Arbeit, weil sie damit Geld verdienen, aber nicht, weil ihre Tätigkeit sie begeistert. Sie bleiben in unbefriedigenden Beziehungen, weil sie Angst vor Veränderungen haben. Sie verharren in Krankheiten, weil sie sich nicht vorstellen können, dass sie z.B. durch alternative Methoden wieder gesund werden können.

Vor ein paar Tagen sprach ich mit einem Bekannten, dessen Frau unheilbar krank ist. Er erzählte, dass sie schon bei vielen Spezialisten gewesen seien und dass niemand eine Lösung weiß. Ich schlug ihm vor, alternative Methoden anzuwenden, woraufhin er sagte, er glaube nicht daran. Daraufhin erklärte ich ihm, dass man nicht daran glauben müsse, sondern dass man es einfach ausprobieren muss. Seine Antwort war: „Wir möchten uns nicht noch einmal Hoffnungen machen und dann enttäuscht werden.“

So ist die ganze Familie unglücklich, anstatt alles zu unternehmen, um wieder glücklich zu werden.

Aber es geht auch anders. Man kann die Voraussetzungen dafür schaffen, glücklicher zu leben. Wenn man sich den Herausforderungen des Lebens stellt und damit beginnt, alte und neue Traumata zu heilen, ist es möglich, immer glücklicher zu werden. Und wie ein Wunder ändern sich oft die Lebensumstände zum positiven.

Hier geht’s zum Glücksmuseum: www.dasgluecksmuseum.de