Heute geht es wieder einmal um meine Lieblingsthemen: Geld, Geldbeziehung, Glaubenssätze zu Geld und Gold, spiritueller Bezug zu Geld, Umgang mit Gefühlen zu Geld, Reichtumsbewusstsein usw.

Als interessierten Leser erlaube ich mir, Dich zu duzen. Das hat auch einen besonderen Grund. Geld ist aus meiner Perspektive ein Kind unseres Unbewussten. Die Sprache des Unbewussten ist in aller Regel das Du.
Selbst wenn es auch Hypnosetherapeuten gibt, die Ihre Klienten siezen, erreicht das Du unser Unbewusstes schneller und nachdrücklicher. Das ist der Grund, weshalb ich Dich mit DU anspreche. Sieh‘ es als Einladung an, mit dem Geld schneller und intensiver in Berührung und in Kontakt zu kommen.
Beginnen möchte ich heute mit einem ersten Beitrag zur Geschichte des Geldes. Diesen Artikel teile ich wegen der Länge in verschiedene Abschnitte auf, die ich Dir dann in den folgenden Kolumnen weiter unterbreite.

Geld und unsere Identität

Vielleicht hast Du Dir auch schon einmal Fragen gestellt, die ich zum spirituellen Verständnis des Geldes und des Geldbewusstseins zähle.

Das Thema Geld stellt eine direkte Konfrontation mit unserer Identität dar. Geld ist in meinem Verständnis (und dem vieler anderer Menschen) eine reine Energieform, die sehr subtil ist, und eine ausgeprägte Eigendynamik besitzt. Sie richtet sich nach ganz bestimmten Gesetzmäßigkeiten und vermehrt sich dementsprechend oder verschwindet wieder. Ich finde es persönlich natürlich toll, wenn sie sich eher vermehrt, als vermindert 🙂

Zudem ist Geld natürlich wie alles, was wir außerhalb von uns sehen, eine große kollektive Projektionsfläche. Wir können eben nicht „nicht projizieren“, genauso wenig wie wir nicht „nicht kommunizieren“ können, um die alte Watzlawicksche Weisheit der systemischen Therapie zu verwenden.
Das gilt natürlich auch für den Bereich der Finanzen.
Deshalb betone ich in meinen Seminaren immer wieder, wie wichtig es ist, sich anzuschauen, wie Du mit Geld im Alltag umgehst. Wie Deine Projektionen aufs Geld aussehen.

Blei zu Gold (Geld) machen

In alten Zeiten hatte man den Anspruch aus Blei (und auch anderen unedlen Metallen) Gold zu machen. Blei ist in diesem alchemistischen Verständnis eine eher rohe Form von Materie, die energetisch noch relativ unbearbeitet ist. Und das scheint auch wirklich so zu sein, dass Blei eine niedere Schwingungsrate besitzt als Gold oder Silber. Der Begriff der Edelmetalle wie Platin, Gold, Silber und Kupfer ist nicht aus der Luft gegriffen.

Frühere Alchemisten versuchten nun, durch das, was man heute vielleicht Persönlichkeitsentwicklung nennt, ihren Willen auf die Materie Blei zu übertragen.
Konkret arbeiteten sie an ihren Projektionen und Schattenthemen (was ja nichts anderes darstellt) und versuchten dadurch, aus Blei Gold zu machen. Nicht alleine nur durch Bewusstseinsbildung, aber doch in einem sehr großen Umfang. Der Rest waren magische Techniken, was heutzutage Coaching-Tools oder therapeutische Methoden sind.
Es war der Versuch, mit der Kraft des eigenen Willens chemische Prozesse zu beeinflussen. Die Attraktivität, die darin liegt, ist bis heute ungebrochen.

Doch in erster Linie ging es ihnen um Reifungsarbeit

Es geht darum dann diesen neuen energetischen Zustand auf das zu beeinflussende Produkt zu übertragen. So ist es ähnlich der Morphogenetik, dass sich bestimmte hochschwingende Bewusstseinserfahrungen auf materielle Objekte übertragen lassen.
Das spielt so ganz nebenbei gesagt auch in der systemischen Aufstellungsarbeit eine große Rolle. Wer sich schon mal mit den Arbeiten von Rupert Sheldrake beschäftigt hat, findet dazu sehr interessantes Material. https://de.wikipedia.org/wiki/Rupert_Sheldrake

Und da das Edelmetall Gold tatsächlich kristallisierter Sonnenenergie entspricht, hat es einen Bezug zum inneren Reifeprozess des Menschen.
Nicht umsonst sind Könige, Kaiser und wohlhabende Zeitgenossen so erpicht darauf, sich mit Gold zu umgeben oder gar zu schmücken. Sie umgeben sich damit direkt mit Sonnenenergie und dokumentieren damit sicherlich auch unbewusst, dass sie einen inneren Reifungszustand erreicht haben, der sie von anderen Menschen unterscheidet.

Tipp: Das können wir als normal Sterbliche natürlich wunderbar für uns nutzen. Wenn Du auch ein wenig kostbare kristalline Sonnenenergie haben willst, kann es kein Fehler sein, sich ruhig mal einen kleinen Goldbarren zuzulegen oder eine schöne Goldmünze bei sich zu tragen oder für die Frauen unter Euch Lesern, sich eine wunderbar schöne Goldkette umzulegen und ruhig häufiger zu tragen. Marc Faber, einer der bekanntesten Börsianer der Neuzeit sagt ja eh die ganze Zeit, dass Gold nicht die dümmste finanzielle Sicherung der nächsten Jahre ist.

Goldige Zeiten wünscht Dir
Christoph Simon

christoph-simonUnser Kolumnist Christoph Simon ist Coach, Aufstellungsleiter und Autor in Berlin.

Hier findest Du weitere Informationen über ihn:

http://www.berlincoaching.com
http://www.finanzielle-freiheit-mit-eft.de
http://www.thetahealingberlin.eu